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7 Gründe – Warum Zahnzusatzversicherung für Kinder Sinn macht (2026)

Lächelnde Kinder im Alter von 8–12 Jahren mit bunten Zahnspangen vor blauem Hintergrund mit Zahnsymbolen und dem Text „7 überzeugende Gründe für eine Zahnzusatzversicherung“.
Fröhliche Kinder mit Zahnspangen zeigen: Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich – für gesunde Zähne und strahlendes Lächeln!

Inhaltsverzeichnis Zahnzusatzversicherung Kinder

1. Was bringt eine Zahnzusatzversicherung?

Zahnzusatzversicherungen ergänzen die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), die bei Kindern nur bei schweren Fehlstellungen (KIG 3‑5) bestimmte Kosten übernimmt. Leichte Fehlstellungen (KIG 1‑2), moderne Spangen, Aligner oder Retainer sind meist unversichert. Eine maßgeschneiderte Zusatzversicherung schützt vor hohen Eigenkosten und hilft frühzeitig – entscheidend für gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln.


2. Warum Zahnzusatzversicherung bei Kindern entscheidend ist

  • Hohe Behandlungskosten: Etwa 60 % der Kinder in Deutschland tragen eine Zahnspange – die reinen KIG‑3-5-Leistungen der GKV decken nur einen Teil ab; die restlichen Kosten bleiben Eltern selbst überlassen

  • Präventive Vorteile: Zusatzversicherungen fördern Vorsorge (z. B. regelmäßige Zahnreinigungen oder Fissurenversiegelungen), die gerade bei Kindern langfristige Folgekosten verhindern 

  • Sofortiger Versicherungsschutz: Bei einigen Tarifen – insbesondere bei Frühabschluss – entfällt eine Wartezeit, wodurch auch bei kurzfristigem Behandlungsbedarf die Leistung der Versicherung greift 

3. Leistungsbereiche im Fokus

3.1 Prophylaxe und Zahnerhalt

  • Professionelle Zahnreinigung (PZR) bis zu 100 % erstattbar – wichtig besonders bei kieferorthopädischer Behandlung 

  • Fissurenversiegelung für alle Backenzähne, nicht nur GKV-Leistungen – schützt vor Karies

3.2 Zahnfüllungen & Milchzähne

  • Hochwertige Kunststofffüllungen (Komposit/Inlays aus Gold/Keramik) bis zu 100 % abgedeckt.

  • Milchzähne sind bedeutsam – frühzeitiger Erhalt wirkt sich positiv auf Sprachentwicklung, Kauen und Zahnstellung aus

3.3 Kieferorthopädische Leistungen

  • Abdeckung leichter bis schwerer Fehlstellungen – inklusive KIG 1‑5 mit bis zu 100 % Erstattung, wie z. B. DFV‑Tarife

  • Beinhaltet verschiedene Spangenarten, Funktionsdiagnostik, Aligners (z. B. Invisalign), Retainer, Mini-Brackets

👉 In unserem umfassenden Artikel zu den ausservertraglichen Leistungen der Kieferorthopädie finden Sie weitere Informationen zu den Zusatzleistungen

4. Worauf Sie bei Versicherungen achten müssen

4.1 KIG‑Gruppen & Leistungsumfang

  • Wichtig ist die Abdeckung auch bei KIG 1 und 2 – diese leichten Fehlstellungen werden von der GKV nicht bezahlt 

  • Tarife wie ZAHN Prestige 2023 erstatten bereits ab KIG 1 2.000 €, bei KIG 3 bis max. 1.500 €

4.2 Höhe der Erstattung & Obergrenzen

  • Empfehlenswert sind Sätze von 80–100 % und Jahres- oder Falldenken-Höchstgrenzen von 2 000–8 000 € 

  • Unterschiede bei Staffeltarifen: im ersten Jahr evtl. niedrigere Erstattung, danach steigt der Betrag – genau prüfen

4.3 Wartezeiten, Gesundheitsprüfung, Altersgrenzen

  • Einige Tarife haben kurze Wartezeiten (< 6 Monate) – bei anderen bestehen längere Wartezeiten oder Gesundheitsfragen 

  • Viele Tarife enden mit Übergang ins Erwachsenenalter (z. B. 18/21 Jahre). Empfehlenswert sind Tarife mit beitragsfreier Fortführung bis ca. 25 Jahre.

4.4 Tariftypen: Schaden- vs. Lebensversicherung

  • Schadentarife sind anfänglich günstig, steigen aber mit dem Alter.

  • Lebensversicherungstarife enthalten Altersrückstellungen – hier bleibt der Beitrag langfristig stabil 

Kind mit Zahnspange beim Zahnarzt – Beratung zur Zahnzusatzversicherung durch eine Zahnärztin im Beisein der Mutter.
Eine Zahnärztin erklärt einer Mutter und ihrem Kind mit Zahnspange die Vorteile einer Zahnzusatzversicherung für kieferorthopädische Behandlungen.

5. Kieferorthopädie im Detail

5.1 Frühbehandlung vs. reguläre Behandlung

  • Frühbehandlung (Phase 1, ca. 7–9 Jahre): korrigiert erste Fehlstellungen, verhindert spätere komplizierte Eingriffe – laut Studie 87 % Erfolgsquote bei aktiven Eingriffen

  • Reguläre Behandlung (Phase 2, Pubertät): bei bleibenden Zähnen, oft mit komplexeren Apparaturen

5.2 Apparaturen: Metall, Keramik, Lingual, Aligner

  • Metallbrackets: robust, günstig;

  • Keramik/Mini/Selbstligierend: ästhetischer, teurer;

  • Lingualtechnik: innenliegend – nicht sichtbar, hohe Kosten;

  • Aligners (Invisalign & Co.): leicht sichtbar, komfortabel, herausnehmbar, sehr beliebt

5.3 Retainer und Nachsorge

  • Retainer (kleiner Draht im Mundinneren oder herausnehmbare Zahnspange) sichern das Ergebnis – sinnvoll, dass die Zahnzusatzersicherung auch diese Kosten deckt.

  • Spezialfall: In einigen Bundesländern wird bei KIG E3 der festsitzende Drahtretainer auch von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen

6. Wann ist ein idealer Abschlusszeitpunkt – und warum?

Empfehlung: Abschluss im Vorschulalter (3–5 Jahre), idealerweise vor dem Zahnwechsel – noch ohne Fehlstellung, keine Gesundheitsprüfung, günstige Beiträge.

  • Einige Tarife für Babys (< 5 Jahre) kosten nur 1,50 €/Monat, später etwa 13–20 € 

  • Wird die Versicherung erst abgeschlossen, nachdem der Zahnarzt eine Zahnfehlstellung diagnostiziert hat, droht Leistungsausschluss – dafür gibt es die digitale Bissanalyse BissCheck

7. Versicherungsszenarien im Vergleich

SzenarioVorteileNachteile
Vor BehandlungsbeginnKeine Gesundheitsprüfung oder Ausschlüsse; vollständiger KFO-SchutzBeitrag wird auch gezahlt, wenn keine Behandlung nötig ist
Während laufender BehandlungTeilweise erstattbar, evtl. SofortschutzWartezeiten gelten, Leistungsausschlüsse bei bereits bekannten Fehlstellungen

8. Empfohlene Tarife & Beiträge

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  • Hanse Merkur: 80 % der Mehr­kosten bis max. 1.200 EUR – für 9,68€/Monat
  • Concordia Zahn Sorglos: ca. 12,82 €/Monat, Erstattung bis 100 % bei KFO – Testsieger

  • UKV ZahnPrivat 90: ca. 17 €/Monat – gute Kombination aus KFO und Zahnerhalt

  • Die Bayerische: übernehmen 1.500 € für Zusatzleistungen beim Kieferorthopäden

  • DFV ZahnSchutz: Tarifvielfalt mit 100 % Erstattung auch bei KIG 1‑2, keine Wartezeiten, jährlich 10 –20 €

  • ARAG Z90 Bonus: 80 % ab KIG 1‑2, KIG 3 erstattbar bis 1 000 €

  • ERGO KFO Sofortschutz: auch Versicherung während Behandlung möglich, zahlt PZR & Zahnerhalt

9. Studien & Forschungsergebnisse

  • RKI-Daten (2014–2017): Mehr als 20 % der Minderjährigen (3–17 J.) in KFO-Behandlung – bei 13/14-Jährigen über 50 %

  • Studie (705 Kinder, 8–9 Jahre): Überbiss bei 88,9 %, Fehlstellungen bei 60,9 % – frühe KFO wirksam bei 87 %

  • Studie aus dem Journal of Orthodontics (2016): Frühintervention verhindert spätere kieferchirurgische Eingriffe bei Kindern mit Kreuzbiss um 30 %

  • Finanztip: Betonen, wie wichtig die Abdeckung leichter Fehlstellungen (KIG 1‑2) ist, da häufig KFO notwendig wird

10. Vorteile einer hochwertigen Kinder-Zahnzusatzversicherung

  1. Finanzielle Planungssicherheit – Deckung hoher KFO-Kosten

  2. Frühprävention – Prophylaxe und Fissurenversiegelung reduzieren spätere Folgekosten

  3. Moderne Behandlungsmethoden – Aligners, Keramikbrackets, Retainer

  4. Behandlungsfreiheit – Wahl aus verschiedenen Kieferorthopäden ohne Budgetlimit

  5. Langfristiger Schutz – kostengünstige Fortführung bis ins Erwachsenalter

  6. Unfall- & Zahnersatzschutz – Über App einfach einreichen

  7. Psychosoziale Vorteile – Schönes Lächeln stärkt Selbstbewusstsein & Sozialverhalten

11. Häufige Fragen zur Zahnzusatzversicherung & Kieferorthopädie

Ab welchem Alter ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist bereits im Vorschulalter (ca. 3–5 Jahre) empfehlenswert. In diesem Alter werden in der Regel keine Gesundheitsfragen gestellt, sodass spätere kieferorthopädische Leistungen – etwa für Zahnspangen oder Aligner – ohne Ausschlüsse abgesichert sind. Gerade bei Kindern lassen sich so hohe Eigenkosten frühzeitig vermeiden.


Wann greift die Zahnzusatzversicherung bei einer Zahnspange?

Die Leistungen greifen meist nach Ablauf der vereinbarten Wartezeit. Je nach Tarif kann diese zwischen wenigen Monaten und einem Jahr liegen. Einige Anbieter bieten jedoch Sofortschutz, teilweise sogar bei bereits laufender Behandlung. Ein genauer Blick in die Tarifbedingungen ist hier entscheidend.


Was sind Wartezeiten bei Zahnzusatzversicherungen?

Wartezeiten sind Zeiträume nach Vertragsabschluss, in denen noch keine Leistungen erstattet werden. Üblich sind 3 bis 12 Monate. Aus fachlicher Sicht sind Tarife mit maximal 6 Monaten Wartezeit oder komplettem Sofortschutz besonders attraktiv – vor allem, wenn eine kieferorthopädische Behandlung absehbar ist.


Übernimmt die Zahnzusatzversicherung auch Retainer?

Ja, viele leistungsstarke Tarife übernehmen die Kosten für Retainer. Retainer sind nach einer kieferorthopädischen Behandlung essenziell, um das Behandlungsergebnis langfristig zu stabilisieren, und können mehrere hundert Euro kosten. Dieser Punkt wird häufig übersehen, ist aber ein wichtiges Qualitätsmerkmal guter Tarife.


Kann ich meine Zahnzusatzversicherung wechseln oder upgraden?

Ein Wechsel oder Upgrade ist bei vielen Versicherern grundsätzlich möglich. Häufig gelten jedoch erneut Wartezeiten für zusätzliche Leistungen. Ein Upgrade kann sinnvoll sein, wenn sich der Bedarf ändert – zum Beispiel bei anstehender Zahnspangen- oder Aligner-Behandlung.


Was passiert, wenn eine Zahnfehlstellung bereits bekannt war?

Wurde eine Zahnfehlstellung bereits vor Vertragsabschluss diagnostiziert, kann der Versicherer die Kostenübernahme ausschließen. Deshalb ist es entscheidend, eine Zahnzusatzversicherung vor einer offiziellen kieferorthopädischen Diagnosestellung abzuschließen. Eine frühzeitige Orientierung – etwa über eine digitale Ersteinschätzung – kann hier einen klaren Vorteil bieten.

 

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12. Fazit

Zahnzusatzversicherung für Kinder ist keine Spielerei, sondern eine strategische Vorsorge. Der Abschluss vor Diagnose – am besten bereits im Vorschulalter – sichert umfassende Leistungen von Prophylaxe über moderne Spangentypen bis hin zu Retainern. Gute Tarife (z. B. Concordia, UKV, DFV) bieten bei niedrigen Beiträgen Leistungen von bis zu 100 % und garantieren weitreichenden Schutz. Damit investieren Sie nicht nur in gesunde Zähne, sondern in die Zukunft Ihres Kindes.

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